Pauschalreiserichtlinie: GBTA begrüßt Ausschluss von Geschäftsreisen
In einer Aussendung begrüßt die Global Business Travel Association (GBTA) die heutige Annahme der überarbeiteten EU-Pauschalreiserichtlinie durch das Europäische Parlament und unterstützt nachdrücklich den Ausschluss von Geschäftsreisen aus deren Anwendungsbereich.

Diese Bestimmung stelle sicher, dass Geschäftsreisedienstleistungen nicht den für den Freizeitreisesektor geltenden regulatorischen Verpflichtungen unterliegen. Dies sei ein "wichtiges Zeichen für die Anerkennung der Besonderheiten von Geschäftsreisen durch die EU-Politik" und entspreche den langjährigen Forderungen der Branche nach Rechtssicherheit, heißt es.
Geschäftsreisen würden sich grundlegend von Freizeitreisen unterscheiden, argumentiert die GBTA: "Die Unternehmen verhandeln Verträge für ihre gesamte Belegschaft über spezialisierte Vermittler, die Teil des Ökosystems für Geschäftsreisen sind. Dazu gehören Globale Distributionssysteme (GDS), Reisebüros (TMCs) und Online-Buchungstools, die Unternehmen zur Buchung und Verwaltung von Reisen ihrer Mitarbeiter nutzen".
Nach der Annahme dieser Richtlinie appelliert die GBTA an das Europäische Parlament und die EU-Mitgliedstaaten, nun auch die verbleibenden Gesetzesvorschläge zu den Fluggastrechten weiter voranzutreiben. Die mangelnde Klarheit des derzeitigen Rechtsrahmens führe weiterhin zu operativer Unsicherheit und administrativem Aufwand für Geschäftsreisende und die sie betreuenden Unternehmen, so der Verband. (red)



